Hansgeorg Schiemer:

Was mich bewegt ...

... und zu tun bleibt für ein attraktives Pfungstadt:

  1. Ein wirklich bürgernahes Rathaus gibt es nur, wenn dort Offenheit und Transparenz im Umgang mit dem Bürger gelebt wird. Das Rathaus muss sich auf allen Verwaltungsebenen als Dienstleister verstehen. Der Bürgermeister hat ein „Kümmerer“ zu sein.

  2. Nach der Bürgermeisterwahl muss es einen „Kassensturz“ geben, der es ermöglicht, die vollständige Wahrheit und Klarheit über die tatsächliche Lage des Pfungstädter Haushalts zu erfahren. Die Bürgerschaft muss stärker als bisher in die Haushaltsdebatte (Richtung: Bürgerhaushalt) einbezogen werden.
    Gemeinsam muss dann die weitere Verschuldung Pfungstadt gestoppt werden. Das Ziel: Trotz Gegenwind auf Bundes- und Landesebene eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung.
    „Echtes“ Sparen darf nicht mit mehr Einnahmen durch Steuererhöhungen (z.B. bei der Gewerbe- und Grundsteuer) verwechselt werden. Unsere Vereine können auch nicht so arbeiten, sondern müssen dann auch bei den Kosten einsparen!

  3. Es muss zeitnah ein Personalentwicklungskonzept für die städtische Verwaltung vorgelegt werden, mit dem auch der Rahmen für einen sozialverträglichen Personalabbau (ohne betriebsbedingte Kündigungen) gesteckt wird. Nur so können mittel- bis langfristig Personalkosten gesenkt werden.
    In der städtischen Personalwirtschaft ist zukünftig das „Leistungsprinzip“ und nicht das SPD-Parteibuch maßgebend.

  4. Nur eine pro-aktive, vom Rathaus direkt gesteuerte Wirtschaftsförderung kann auf Dauer für das Bereitstellen ausreichender Industrie- und Gewerbeflächen sorgen.
    Gewerbeflächen, die für eine zukünftigen Ansiedlung von Betrieben und zur Sicherung oder Schaffung von Arbeitsplätzen benötigt werden, sind mit dem neuen Flächennutzungsplan in Einklang zu bringen.

  5. Eine Entwicklungsplanung für die Pfungstädter Stadtteile Eich, Eschollbrücken und Hahn ist notwendig, um z.B. ausreichende Nahversorgung anstelle von Ladenlokal-Leerständen sicherzustellen.

  6. Vor allem in der Kernststadt will ich mich für mehr „Grün“ engagieren. Mehr Bäume und weniger Pflaster machen doch Einkaufen und Verweilen attraktiver.

  7. Zukunft für Pfungstadt heißt auch, sich als familienfreundliche Bildungsstadt weiter zu entwickeln. Vorrangig ist in der nächsten Zeit der bedarfsgerechte Ausbau des KiTa-Angebotes, mit der gewünschten Trägervielfalt, zu organisieren.

  8. Kultur bzw. kulturelle Bildung ist weiterhin eine öffentliche Aufgabe, ein „weicher“ Standortfaktor und entscheidet auch über die Attraktivität Pfungstadts. Dafür will ich mich persönlich stark machen.
            
  9. Eine Zukunft für Pfungstadt und seine Stadtteile ist ohne ein starkes ehrenamtliches Engagement in Vereinen, Initiativen, Einrichtungen und Stiftungen undenkbar. Eine enge Partnerschaft Rathaus - Ehrenamt ist mein Anliegen.

  10. Mehr denn je ist eine verstärkte Zusammenarbeit der Kommunen das Gebot der Stunde. Dabei sind mit Nachbargemeinden gemeinsame Projekte (z.B. Betriebshof) zu bestimmen. „Kirchturmsdenken“ können wir uns nicht mehr leisten.