Hansgeorg Schiemer:

Thema „E-Werk“: Schiemer „für ergebnisoffene Planungswerkstatt mit der Bürgerschaft“

08.05.2013

In Sachen "E-Werk" jetzt ergebnisoffen diskutieren und planen

Pfungstadt. Bürgermeisterkandidat Hansgeorg Schiemer (CDU) hat sich angesichts der wieder aufgeflammten Diskussion zur zukünftigen Nutzung des Gebäudekomplexes „E-Werk“ dafür ausgesprochen, eine „umfassende“ Bürgerbeteiligung und –mitwirkung im weiteren Planungsprozess sicherzustellen. Schiemer: „Eine öffentliche Planungswerkstatt, die vom Rathaus vorbereitet wird und zu der die interessierten Bürger eingeladen werden, ist der richtige Weg, um ergebnisoffen - und nicht vorbestimmt - alle Bürgerideen festzuhalten und vor dem Hintergrund der Anforderungen in punkto Bau- und Planungsrecht, Denkmalschutz, Brandschutz, Stadtentwicklung sowie Finanzierbarkeit/ Drittmittelfinanzierung auszuwerten. Dabei könnten selbstverständlich die bereits öffentlich bekannten Grundideen mit aufgenommen werden.

Zuerst alle Ideen auf den Tisch

Aufgrund bekannt gewordener Überlegungen im Bürgermeisteramt, Teile des Gebäudekomplexes für Büro- und Verwaltungszwecke weiter zu nutzen, sei es ebenso angebracht, so Schiemer weiter, der Öffentlichkeit alle Ideen und Vorschläge, die im Rathaus schon vorhanden seien, vorab bzw. spätestens zur Planungswerkstatt zu präsentieren. Schiemer: „Auch hier ist vom Rathaus für größtmögliche Transparenz im weiteren Planungsprozess zu sorgen. Jedenfalls ist das eines meiner Hauptanliegen!“      

Keine Lobbyistendiskussion

Bürgermeisterkandidat Hansgeorg Schiemer lehnt es in diesem Zusammenhang ab, sich vor dieser ergebnisoffenen Planungswerkstatt auf irgendeine Idee zu „versteifen“:  „Erst hat der Bürger und nicht irgendein Lobbyist das Wort!“

Schiemer schlägt fraktionsübergreifenden Initiativantrag vor

Für Schiemer ist es vorstellbar, mit Hilfe eines fraktionsübergreifenden Initiativantrages in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zunächst eine „vorsorgende“ Bürgerbeteiligung und –mitwirkung, z.B. über eine Planungswerkstatt, zu erreichen. Über eine Unterstützung dieser Überlegungen durch die anderen Bürgermeisterkandidaten Patrick Koch (SPD) und Richard Kramer (UBP) würde er sich jedenfalls freuen, so Hansgeorg Schiemer abschließend.