Hansgeorg Schiemer:

Wildapfelbaum zum "Internationalen Tag des Baumes" gepflanzt

26.04.2013

Ein neuer Wildapfel: Bei der Baumpflanzung unter sommerlicher Hitze im Jubiläumswäldchen unterstützten den Bürgermeisterkandidaten Hansgeorg Schiemer (Mitte, 6.v.l.) neben zahlreichen Helfern auch CDU-Vorsitzender Franz Schön (1.v.r.) und sein Stellvertreter Sebastian Sehlbach (vorne, knieend). - Bild unten: Kräftig zupacken hieß es, damit der neue "Baum des Jahres 2013", der Wildapfel, stabil dank Stützpfeiler in die Höhe wachsen kann. | Fotos: E.Schiemer

Pfungstadt. Bürgermeisterkandidat Hansgeorg Schiemer hat jetzt zusammen mit der CDU Pfungstadt am Donnerstag, den 25. April, im Jubiläumswäldchen der Stadt Pfungstadt anläßlich des "Internationalen Tag des Baumes" einen rund fünf Meter großen Wildapfelbaum gepflanzt. Mit ihrer symbolischen Baumpflanzaktion eines Exemplars der zum "Baum des Jahres 2013" gekürten - und vom Menschen fast vergessenen - Wildobstbaumart in dem von der Stadt für solche Anlässe reservierten Areal wollen sowohl Schiemer als auch die CDU ein Zeichen in Richtung Erhalt der Arten- und Baumvielfalt in Pfungstadt setzen. Hansgeorg Schiemer brachte vor seinen zahlreichen Mithelfern und Unterstützern, darunter CDU-Vorsitzender Franz Schön und Stellvertreter Sebastian Sehlbach, bei der Baumpflanzaktion die Idee auf den Punkt: "Global denken, lokal handeln". Schiemer meinte dazu weiter: "Die Pflanzaktion ist im Sinne eines nachhaltigen Baum- und Naturschutzes gedacht, der in vielen kleinen Schritten erfolgen muss, aber es gibt keinen Grund, wie mancherorts, diese Idee gegen andere wichtige Ziele in der Stadtentwicklung auszuspielen." Schiemer betonte vor den tatkräftigen Mithelfern und Besuchern der Aktion, dass der gepflanzte Wildapfel-Baum keineswegs zum "Zankapfel" werden solle und freute sich, dass sich kurzfristig auch der Pfungstädter Heimatverein statt der ursprünglich geplanten "Aktion Ruhebank" jetzt für eine Pflanzung eines Wildapfels entschieden habe. Nun, so Schiemer, vermisse er nur noch die Stadtverwaltung, deren Chef, Bürgermeister Horst Baier, kürzlich auf CDU-Anfrage eine Pflanzung abgelehnt hatte. Schiemer bedauerte, "dass die Erst-Initiative nicht von der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister, wie von mir vorgeschlagen, ausgegangen ist."    

Standort in guter Nachbarschaft

Der im Jubiläumswäldchen gepflanzte Wildapfelbaum befindet sich an seinem Standort "in guter Nachbarschaft", wie Schiemer betonte. Im Jubiläumswäldchen stehen neben dem Pflanzort bereits gut gewachsene Exemplare der Stiel-Eiche, die 1989 erstmals zum "Baum des Jahres" ausgerufen wurde. Schiemer ist sich sicher, dass der gepflanzte Wildapfelbaum hier im Jabuläumswäldchen ideale Standortbedingungen finden werde: Der Baum stelle, abgesehen vom Licht, "keine großen Ansprüche" und sei wegen seiner geringen Höhe von maximal 10 Metern nicht in starker Konkurrenz zu seinen Nachbarbäumen. Zudem komme er auch mit nährstoffarmen und auch recht trockenen Böden gut zu recht. Er sei aber wegen seines langsamen Wachstums und seiner lichten Krone genauso gut für kleine Gärten geeignet.